SIP ist nicht eine Firma, sondern ein Protokoll, das dazu dient, Telefongespräche über das Internet abzuwickeln. Das Protokoll wurde dem Vernehmen nach in Deutschland entwickelt und nennt sich ausgeschrieben „Session Inititate Protocol“. Das Ziel dieses Systemes ist es, die klassische Festnetz-Telefonie mittels den Technologien des Internets abzubilden.
SIP ist ein universelles Protokoll zum Aufbau von Verbindungen und hat sich als Quasi-Standard für Internettelefonie durchgesetzt. Ähnlich den E-Mail-Diensten melden sich die Benutzer bei einem SIP-Provider an, nur dass sie statt einer E-Mail-Adresse eine Telefonnummer erhalten. Mit einem passenden Endgerät können die Benutzer dann über den SIP-Provider telefonieren.
SIP wird vielfach als Internet-Telefonie bezeichnet.
Im Gegensatz zu Skype handelt es sich hier um ein offenes System, dass von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt wird.
Bei der Festnetz-Telefonie kennen wir verschiedene Anbieter, sicher allen bekannt ist die Swisscom AG. Daneben gibt es seit einigen Jahren noch weitere Anbieter.
Diese Anbieter verwalten Ihre Telefonnummer, handhaben Ihre Gespräche, bieten Ihnen Support, stellen Ihnen Rechnung. Eine Ausnahme bildet hier die Swisscom, nein die stellt natürlich auch Rechnung, vielmehr ist sie auch noch verantwortlich für die Nummernvergabe und die Leitungen zu Ihnen ins Haus. Das Stichwort dazu lautet: „Letzte Meile“.
Bei der Internet-Telefonie gibt es nun verschiedene Telefon-Anbieter. Interessanterweise sind die bekannten, grossen Anbieter nur halbherzig dabei. Vielleicht hat es ja etwas mit den Ertragsausfällen in der klassischen Telefonie zu tun, den man sich ja selber schafft.
Mehrere kleine Unternehmen haben es geschafft, den etablierten Firmen den Rang abzulaufen. Diese Internet-Telefonie-Provider benötigen für Ihre Aufgaben nicht so viel Grundinvestitionen. Die Telefonleitungen müssen sie nicht mehr erstellen, verwalten und unterhalten. Dies wird ja bereits durch das Internet-Zugangsabonnement abgegolten. Es wird ein Verwaltungsserver für die Nummernvergabe und ein Gateway ins Festnetz benötigt
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