Nr. 29 vom 3.März 2004

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Der KauzLetter Nr. 29
 vom 3. März 2004
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KauzLetter Nr. 29 (Spezial zum Thema Computer-Sicherheit
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Hall zusammen

Am Abend des 2. Märzes hat der Kassensturz auf die Problematik der
Internet-Nutzung im Zusammenhang mit Breitbandanschlüssen aufmerksam
gemacht. Dieser Test, der erwartungsgemässe viele Sicherheitslücken
aufgespürt hat, hat aber auch viel Fragen gestellt und nicht beantwortet.

Daher nun dieser besondere KauzLetter, ausserterminlich, dafür lehrreich!

Ob jetzt dieser Kassensturz-Test technisch alle Seiten beleuchtet hat oder
nicht, ob die Türen jetzt bei Mac oder Windows offen sind oder nicht ist
eigentlich unwichtig.

Die vier Arten der Bedrohungen durch den Computer verlangen auch eine
unterschiedliche Abwehr-Taktik.

Computer-Viren, Computer-Würmer, Trojaner-Verbreitung: Dieser Bereich könnte
bereits durch die Provider abgefangen werden. So wie Verunreinigungen im
Wasser durch die Wasserwerke abgefangen werden müssen. Dies hat zur Folge,
dass den Herstellern von Viren der grosse Kick wegfällt, da diese ja nur
noch die Provider zum Ziel haben können. Bis dahin sind wir aber auf
Antiviren-Software auf Benutzer- oder Netzwerkebene angewiesen.

Beispiele:
Norton AntiVirus, der Marktführer
AntiVirenKit 2004, der aktuelle Testsieger

Offene Ports: Dies ist tatsächlich ein Problem auf der Benutzerseite. Wenn
über den Port 1414 ein Spiel gespielt werden soll, dann soll der Benutzer
diese Türe auch selber öffnen oder eben schliessen können. Es liegt in
seiner Verantwortung, die Türen zu schliessen. Bedingt allerdings einige
Kenntnisse der IP-Technologie und des verwendeten Firewalls. Ebenso wird ein
Grundwissen über die Freigabe von Daten erwartet. Dieses Wissen sollte aber
möglichst einfach vermittelt werden können. Im Gegensatz zu Kassensturz bin
ich der Meinung, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, ob dieser Firewall aus
Hardware besteht oder ein Programm ist: Ein Firewall berechnet und überwacht
laufend den Datenverkehr. Er erlaubt und blockiert, er protokolliert und er
lernt. Dies braucht Prozessorleistung. Für den normalen Hausgebrauch ist
eine Software-Firewall absolut sinnvoll, für den Betrieb eines Netzwerkes
mit mehr als drei Stationen kann sich eine Hardware-Lösung bereits lohnen.

Beispiele:
Software: Norton PersonalFirewall
Software: Sygate Personal Firewall Pro, der aktuelle Testsieger
Hardware: Zyxel Firewalls und Routers mit integrierter Firewall. (Nicht im
Shop erhältlich, da genauere Beratung und Abklärung notwendig ist -
firewall@kauz.ch )



Trojaner: Programme die hinter einem offenen Port auf Freunde warten um
diesen dann den Zugang zum angegriffenen Rechner ermöglichen. Hier hilft nur
die Kombination von Firewall und Antiviren-Massnahmen.

Beispiele:
Norton Internet-Security (PersonalFirewall und Norton AntiVirus, mit Norton
AntiSpam zusammen in einem Paket)



AD-Ware und Spyware: Diese kleinen, unhöflichen Programme dienen der
Überwachung des Surf-Verhaltens und können direkt während dem Surfen über
ActiveX irgendwelche Funktionen auf dem Computer auslösen. Im weitesten
Sinne gehören auch Dialer-Programme dazu. Hier helfen Anti-AdWare-Programme
oder das deaktivieren der ActiveX-Funktion im Internet-Browser. Dies bringt
aber Komforteinbussen. So lässt sich das automatische Download der Patch und
ServicePacks von Microsoft nicht mehr durchführen.
Beispiele:
PestPatrol 4.x
Ad-Aware 6.0 pro



Natürlich können Sie alle diese Produkte im Kauz-Shop beziehen. Wir haben
sogar ein Sicherheitspaket zusammengeschnürt, das auch noch preislich
interessant ist. (http://www.kauz.ch/shop)

Obwohl unser Internet-Shop auch vom Verkauf von Sicherheits-Software lebt,
bin ich der Meinung, dass viele dieser Verkäufe unnötig sind, wenn die
Provider einen Teil der Verantwortung übernehmen müssten!

Viele virenfreie Grüsse aus Luzern
Cornelio Kauz

Zur Erinnerung nochmals den Verlosungs-Wettbewerb:

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6. Verlosungs-Wettbewerb
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Zuerst die Auflösung der letzten Frage
Hier nochmals die Frage aus dem KauzLetter Nr. 27:

2 Väter, 2 Söhne und 1 Grossvater sitzen an einem Tisch. Trotzdem sind nur
drei Stühle besetzt. Was ist passiert.

Antwort:
Es sind 3 Generationen: Grossvater, Vater, Sohn, wobei der Grossvater
natürlich auch Vater ist und der Vater auch Sohn.



Unter den ca. 90 Einsendungen waren viele richtige Lösungen. Der Gewinner
wurde ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. Das Buch wird per Post versandt
werden.

Und nun zur neuen Frage

In meiner Heimatstadt (und auch dem Firmensitz) dauert die Fasnacht
offiziell drei Tage.

Wie heissen diese drei Tage und warum heisst der erste dieser Drei genau so?

Ganz einfach! Oder?

Übrigens, meine Heimatstadt hat auch einen Internet-Auftritt! (Und erst noch
eine Stichwortsuche "Fasnacht"?)



Zu gewinnen gibt es diesmal die Software "PestPatrol 4.2". Sie wissen ja
jetzt, für was Sie diese gut brauchen können! Viel Glück. Bei mehreren
richtigen Lösungen entscheidet das Los.

Senden Sie ein Mail mit dem Betreff: "Frage28" an
mailto:kauzletter@kauz.ch?subject=Frage28. Am 30. März 2004 ist
Einsendeschluss.
Sie können dazu auch Ihre Meinung zu diesem KauzLetter kundtun.
Vergessen Sie nicht Ihre Adresse ebenfalls im Mail zu schreiben.













Bis dann

Ihr
Cornelio Kauz