Nr. 28 vom 26. Februar 2004

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Der KauzLetter Nr. 28
 vom 26. Februar 2004
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Das Inhaltsverzeichnis
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1. Sicherheit im Computer Teil 1: Viren

2. Sicherheit im Computer Teil 2: Hacker und Spione

3. Ausschalten von AcitveX im Browser

4. Irrtümlich Daten gelöscht?

5. Umschalten, was das Zeug hält! KVM

6. Verlosungs-Wettbewerb neu mit Gewinnfrage
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Hallo zusammen

Am Weltwirtschaftsforum in Davos, kurz WEF genannt, herrschte dieses Jahr ein Krawattenverbot! Jeder der trotzdem ein solches Ding trug, wurde zu einer Busse von sFr. 5.00 verknurrt.



Also, dort wo sich die absolute Weltelite der wirtschaftlichen und politischen Führer trifft, herrscht Krawatten-Verbot! Und das gab mir wieder Einblicke in das Seelenleben…



Es gab drei Typen von Managern am WEF:

1. Der Souveräne: Ob mit oder ohne Krawatte, die natürliche Ausstrahlung ist absolut vorhanden. Dieser Typ erlaubt es sich sogar, mit Pullover an einer öffentlichen Podiums-Diskussion aufzutreten.



2. Der Unsouveräne: Er bezahlt jeden Tag die 5 Franken und trägt weiterhin die Krawatte. Über die Motivation dazu kann ich nur spekulieren. Vermutlich fühlt er sich ohne Krawatte weniger wert. Also dieser Typ kauft sich für 5 Franken ein Wertgefühl ein. Darüber sollte man mal nachdenken..



3. Der Anti-Souveräne: Er zieht ein Hemd an, packt sich die Krawatte in die Tasche, geht am Eingang vorbei, spart sich die 5 Franken. Drinnen zieht er situativ die Krawatte an oder lässt diese weg. Diesen Typ erkennt man gut. Der Kragen will, trotz geöffnetem Kragenknopf, nicht einfach locker sich vom Halse lösen, sondern, dank vielen Betriebsstunden Erfahrung, möglichst nahe am Halse bleiben. Trägt er dann situativ die Krawatte, sieht der Krawattenknopf aus, wie ein kleiner Tramper-Rucksack.

Bei diesem Typen trifft ein alter Witz völlig ins Schwarze: Was ist der Unterschied zwischen einem Kuhschwanz und einer Krawatte? Es gibt keinen, beide bedecken ein Ausgang des Verdauungstraktes. (Dies ist die höfliche Umschreibung..)



Und wie sieht es in eurer Umgebung aus? Verwandelt Euch mal in eine Fliege, in eine Gehörlose. Dann fliegt in irgendein Grossraum-Büro und versucht herauszufinden, welches der Chef ist. Nur, Ihr könnt jetzt nicht an den geschwollenen Worten oder dem Herumgebrüll erkennen, welches der Boss ist. Ihr habt nur die Augen und den Verstand zu Verfügung. Vermutlich erkennt Ihr zwei Chefs, und Ihr werdet unsicher, welches es nun ist. Der eine wurde von Amtes Wegen zu dieser Position befördert, der andere ist es Kraft seiner Persönlichkeit und wirkt für weniger Lohn für die Firma.

Optimal wird es, wenn sich diese beiden Personen in einer Person vereinigen. (Meistens nur in Ein-Mann-Unternehmungen anzutreffen..)

Das ganze Hierarchie-Gebilde in grossen Unternehmungen setzt bis zu einer mittleren Kaderstufe meistens auf die fachlichen Fähigkeiten von Personen. Darüber spielen Beziehungen und Ausbildungen eine Rolle. Da besteht die Möglichkeit, dass Sozial-Kompetenz und Persönlichkeit grausam vernachlässigt werden.

Denken sie daran, die Liebe Ihres Chefs zu Ihnen dauert genau so lange wie die vertragliche Kündigungszeit (ausser Sie haben Ihren Chef geheiratet..) Also genau betrachtet sind Sie ein Ein-Mann(Frau)-Unternehmen. Mit der ganzen Verantwortung für sich selbst. Interessant, nicht wahr? In einer grossen Krise ist auch Ihr Chef den Unbillen seines Chefs ausgesetzt (auch der Chef des Chefs liebt Ihren Chef ja nur bis zur Ende der Kündigungsfrist).

Die Liebe am Arbeitsplatz ist befristet. Wirtschaftliche Notwendigkeiten machen aus fehlender Liebe manchmal auch eine Art von „“Leer-Schlucken und Faust im Sack machen“ Stimmung. Diese Stimmung wird sich immer auf den Erfolg eines Betriebes, einer Abteilung oder gar eines Abteilungsleiters negativ auswirken. Früher oder später!

Die Verantwortung für den Erfolg im Beruf liegt bei Ihnen. Nicht bei Ihrem Chef.

Und nun zu den Tipps und Hilfsmitteln für Unternehmer, eben für alle.
Viel Spass dabei!

Cornelio Kauz

PS: Den Wettbewerb gibt es jetzt wieder mit Gewinnfrage! Ganz unten!

PS: Wenn Sie etwas zu verkaufen haben, oder etwas kaufen wollen: Der Kleinanzeigenmarkt auf Internet: www.kauz.ch Kostenlos!



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1. Sicherheit im Computer: Teil 1 Viren
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Was sind Computerviren? Sind diese wirklich gefährlich oder nicht?
Laut aktuellster Virenliste mit hoher Bedrohung sind die drei neuesten Viren (Beagle, Netzky, und wiedermal Doom) ausschliesslich dazu da, Ihre Adressbücher zum Versenden von Mails zu versenden.
Einerseits werden gezielt Bombardements von Mails an einzelne Mails losgelassen, beliebt ist es zum Beispiel Mails an info@microsoft.com zu senden. Andererseits erhält jede Mail-Adresse in euren Adressbüchern und Mail-Ordnern auch wieder ein Virenbehaftetes Mail. Und auch bei diesen Adressen geht das gleiche Spiel wieder los. Dies kann natürlich den Mail-Dienst von info@microsoft.com völlig lähmen. Eine echte zerstörerische Wirkung auf eurem PC haben diese Viren nicht mehr. Ausnahmen sind die meistens integrierten Trojaner. Doch dazu mehr im nächsten Kapitel.
Wie kann ich mich vor solchen Viren schützen?

1. Keine fremden eMails öffnen oder gar den Anhang mittels doppelklick aktiveren.
2. Verwenden Sie eine Antiviren-Software mit automatischem Update
3. Hören Sie Radio oder schauen Sie mal bei den News im Teletext oder auf dem Internet nach, ob irgendwelche Viren sich gerade breitmachen.
4. Wenn es passiert ist, bleiben Sie ruhig und versuchen Sie über das Internet oder von einem Bekannten die kostenlosen Entfernungstools zu erhalten. (www.symantec.de oder www.trendmicro.de oder www.bitdefender.com , meistens auf Englisch und dann heissen diese dann Removal-Tool)

Welche Antiviren-Software soll man verwenden?

Es sind alle Antiviren-Programme gut. Manchmal ist das eine schneller, manchmal das andere.
Zur Auswahl stehen:
Norton AntiVirus 2004
AntiVirenKit 2004
Steganos Security

Eine genaue Beschreibung finden Sie natürlich im Kauz-Shop, wie kann es anders sein… In der neuen Rubrik: Sicherheit am Computer!
http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_145.html&lang=de-ch

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2. Sicherheit im Computer: Teil 2: Hacker und Spione
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Jetzt wissen wir, was Viren sind. Nun gibt es aber bereits weitere Gefahren, die völlig unterschätz werden.
Zum Beispiel Hacker. Diese platzieren einen Trojaner auf dem Computer. Dieser wartet an einer Computer-Hintertüre (Port) auf seine Freunde und lässt diese dann auf dem Computer Unsinn treiben. (Dateien löschen, Tastatureingaben mitschreiben, Adressbücher angucken etc.) Dagegen hilft in erster Linie ein sauber konfigurierter Firewall. Dieser hält alle Hintertürchen unter Verschluss. Diese Firewall gibt es als Software-Variante (Norton, Sygate http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_145.html&lang=de-ch ) oder als Hardware-Variante.

Spione hingegen brauchen kein eMail und kein Hintertürchen um Ihr System zu überwachen. Rein der Aufruf einer bestimmten Seite im Internet (und ein versehentliches Drücken von OK) kann solche Spy-Programme auf Ihr System bringen. Diese arbeiten still im Hintergrund und protokollieren das Surf-Verhalten. Diese Daten werden dann der „Zentrale“ mitgeteilt und dann wird Ihre Internet-Startseite abgeändert und zusätzliche Fenster werden beim Start des Internets geöffnet.

Dagegen helfen zwei Sachen:
1. Anti-SPYware-Programme (PestPatrol oder AD-Aware)
2. Deaktivieren von ActiveX (Anleitung siehe nächstes Kapitel)

Die Anti-SpyWare-Programm gibt es natürlich auch im KauzShop:

http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_145.html&lang=de-ch



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3. Ausschalten von AcitveX im Browser
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ActiveX ist gefährlich. Über diese Programm-Schnittstelle in Ihrem Internet Explorer können böswillige Anbieter Code auf Ihrem PC starten und beispielsweise Dialer oder Spionageprogramme installieren.

Am besten ist es, ActiveX grundsätzlich abgeschaltet zu lassen.

Deshalb sollten Sie ActiveX ausschalten. Klicken Sie dazu im Internet Explorer auf Extras - Internetoptionen und Sicherheit.

Im Allgemeinen ist hier die Sicherheitsstufe Mittel eingestellt. Klicken Sie auf Stufe Anpassen.

Schalten Sie alle Optionen unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins auf Deaktivieren.

Nach einem Klick auf Ok ist Ihr Explorer sicherer geworden.

Einen Haken hat das Ganze: Das Windows-Update lässt sich mit dem Internet Explorer ohne ActiveX nicht ausführen. Dazu können Sie aber in Extras - Internetoptionen - Sicherheit die Sicherheitsbeschränkungen mit einem Klick auf Standardstufe und dem Einstellen der Stufe auf Mittel vorübergehend aufheben. Nach dem Update schalten Sie ActiveX wieder ab.





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4. Irrtümlich Daten gelöscht?
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Es gibt einen Spruch über Informatik-Probleme:
95% aller Computer – Probleme beginnen zwischen Tastatur und Rückenlehne.

So auch mit dem versehentlichen Löschen von Dateien. Manchmal hilft da ja noch der Papierkorb, manchmal ist aber auch dies nicht mehr möglich. Oder Sie löschen eine Datei auf einem Netzwerk-Server. Diese geht nicht in den Papierkorb zum Wiederherstellen, sondern ist verloren.

Abhilfe schaffen hier die beiden Programme „Undelete 4.0 pro“ für Arbeitsstationen und Undelete 4.0 Server für vernetzte Systeme.

Wie immer, im KauzShop erhältlich:
http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=p_437.html&lang=de-ch





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5. Umschalten, was das Zeug hält! KVM
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Kennen Sie das? Sie haben mehr als ein Computer? Oder Sie sollten schnell den Computer der Nachbarskinder reparieren?
Was auch immer die Ursache sein mag, Sie haben nun zwei Computer bei sich am Arbeitsplatz und nur einen Monitor, eine Maus und natürlich auch nur eine Tastatur.
Dieses Problem lässt sich mit einer Umschalt-Box lösen. Die so genannten KVM-Switch (KVM steht für Keyboard, Video, Mouse) spielen dem Computer vor, es sei alles doppelt vorhanden. Entweder durch einen Knopfdruck an der Umschaltbox oder durch Tastaturbefehle schalten Sie nun ganz einfach von einem Computer zum Nächsten und benötigen somit nur einen Monitor mit Zubehör.

Sie erhalten im Kauz-Shop einen kompletten Switch für 2 oder 4 PC’s ab Sfr. 123.00! Inklusive der benötigten Kabel zwischen KVM-Switch und den Computern!



http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_70.html&lang=de-ch



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6. Verlosungs-Wettbewerb
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Zuerst die Auflösung der letzten Frage
Hier nochmals die Frage aus dem KauzLetter Nr. 27:

2 Väter, 2 Söhne und 1 Grossvater sitzen an einem Tisch. Trotzdem sind nur drei Stühle besetzt. Was ist passiert.

Antwort:
Es sind 3 Generationen: Grossvater, Vater, Sohn, wobei der Grossvater natürlich auch Vater ist und der Vater auch Sohn.



Unter den ca. 90 Einsendungen waren viele richtige Lösungen. Der Gewinner wurde ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. Das Buch wird per Post versandt werden.

Und nun zur neuen Frage

In meiner Heimatstadt (und auch dem Firmensitz) dauert die Fasnacht offiziell drei Tage.

Wie heissen diese drei Tage und warum heisst der erste dieser Drei genau so?

Ganz einfach! Oder?

Übrigens, meine Heimatstadt hat auch einen Internet-Auftritt! (Und erst noch eine Stichwortsuche „Fasnacht“?)



Zu gewinnen gibt es diesmal die Software „PestPatrol 4.2“. Sie wissen ja jetzt, für was Sie diese gut brauchen können! Viel Glück. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los.

Senden Sie ein Mail mit dem Betreff: "Frage28" an mailto:kauzletter@kauz.ch?subject=Frage28. Am 30. März 2004 ist Einsendeschluss.
Sie können dazu auch Ihre Meinung zu diesem KauzLetter kundtun.
Vergessen Sie nicht Ihre Adresse ebenfalls im Mail zu schreiben.



Viel Glück

So, dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen eine tolle Fasten-Zeit.



Bis dann

Ihr
Cornelio Kauz