Nr. 27 vom 20.Januar 2004

------------------------------------------------------------------
Der KauzLetter Nr. 27
 vom 20. Januar 2003
------------------------------------------------------------------



Das Inhaltsverzeichnis
-------------------------------------------------------------------
1. Ach die vielen Daten und wo sind die aktuellsten?

2. Sprachen lernen am Computer?

3. Netzwerke und Zertifizierung mit Büchern und Schule

4. Microsoft-Lizenzierung benötigt ein Wissens-Zertifikat

5. Blues: Musik für alle mit Emotions-Garantie

5. Verlosungs-Wettbewerb neu mit Gewinnfrage
------------------------------------------------------------------







Sehr geehrter Herr Wenzinger

Habt Ihr’s schon gehört?
Der Dschungel besteht aus Spinnen, Schlangen, Maden, Promis und Kameras. Und die Promis tragen Mikrofone. Die Maden leider nicht. Es wäre ja noch so spannend, den Mehlwürmern zuzuhören, wie sich diese über die Promis kaputtlachen. Erst, wenn man im Dschungel-Camp bei RTL war, gehört man zu den richtigen Prominenten.

Die Sendung hat einen einzigen Denkfehler: Ich möchte per Telefon wählen können, wer nie mehr als Prominenter zurückkommen sollte.

RTL arbeitet bereits an einer neuen Sendung: Deutschland sucht den Superstar im Dschungel. Dieser Titel ist ernst gemeint, der Star muss sich verstecken und RTL soll diesen dann suchen…

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass keine Zahlen mehr genannt werden, wie viele Anrufe für welche Personen gekommen sind? Dies aber erst, seit die Anrufe erhöht kostenpflichtig sind. Die Anrufe kosten rund 80 Rappen, davon gehört der Telefongesellschaft zirka 20 Rappen. Die restlichen 60 Rappen wandern in die Kasse des Veranstalters. Genial. Da rufen schätzungsweise in Deutschland rund 1-2 Mio Menschen pro Abend an. Dies spült RTL mehr als eine Mio Franken in die Kasse. Pro Abend.





Habt Ihrs schon gehört?
In Bern findet weiterhin Politik statt, seit den Bundesratswahlen einfach ohne Publikum. Die Polit-Prominenz sollte vermehrt solche circensischen Events veranstalten, dann schaut wenigstens jemand hin. Dies hat zwar keinen Einfluss auf die Zielstrebigkeit oder die Wichtigkeit der Politiker, aber es gibt immer wieder Personen, die der Ver- und Bekanntschaft zeigen können: Hallo, ich habe mal eine laufende Fernseh-Kamera von vorne gesehen.
Vielleicht ist auch ratsam, den Dschungel mal ins Bundeshaus zu holen, und wir können jeden Tag bestimmen, wer eine besonders eklige. unangenehme Prüfung zu bestehen hat. Ideen gibt es genug:

Einen Tag lang der Bevölkerung die Krankenkassen-Erhöhungen zu erklären.

Einem Schweizer erklären, wie er ein ausländisches Bürgerrecht annehmen kann, um dann wieder in die Schweiz einzureisen, um dann viel schneller Väterchen Staat um Gelder zu entlasten.

Oder besonders abstossend: Einen Tag lang arbeiten!

Das Tolle am Bundeshaus-Dschungel-Camp ist, wir können auch jede Woche einen Politiker abwählen, ganz ohne Partei-Gedanke und ohne Folgen für die Schweiz. Und durch unsere Anrufe werden natürlich noch die Bundesfinanzen saniert. Gut am Schluss, wird der Bundeshaus-Dschungel-König dann zum Diktator.
Aber auch der braucht dann Geld und Kameras und dann können wir ihn dann wieder abwählen und haben wieder die direkte Demokratie. Gut, gell!



Habt Ihrs schon gehört?
Letztes Jahr gab es sehr viele Konkurse in der Schweiz. Meistens kleinere Geschäfte. Gleichzeitig wurde auch ein vermehrtes Schnäppchen-Verhalten der Konsumenten festgestellt. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht?

Die Schnäppchen-Geschichte hat ja auch eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Brauche ich heute ein neues Fernsehgerät (ja, eines, das die Farben des Dschungels besser darstellen kann), so gehe ich nicht einfach in ein Fachgeschäft, sondern habe das ungute Gefühl, dass dieses Gerät aus dem Fachgeschäft zum halben Preis plus einer Gratis-Bratwurst bei der „Ich bin doch nicht blöd“-Firma (IbdnbF) zu erhalten ist.

Blöd ist ja nur, dass diese Firma nur kurzfristig Anti-Blödheit suggeriert. Wenn alle auf den Preis drücken, wird irgendwann auch Ihr Lohn gedrückt werden.
Das beginnt bei der IbdnbF beim Personal. Dieses kauft nun auch günstiger ein, da ja weniger Lohn bezahlt wird. Also anstelle des feinen Butterzopfes beim Dorfbäcker (sFr. 5.80) wird beim roten DauerpreisDiscounter ein Fabrik-Zopf gekauft für sFr. 4.20. Ihr Pech, das Ihre Firma die Treuhand-Firma dieses Dorfbäckers war. Nun hat Ihr Chef weniger Einnahmen, da es den Bäcker nicht mehr gibt. Und kürzt Ihnen den Lohn. Logisch. Oder?

Vielleicht wäre es ja auch ein viel besseres Schnäppchen, wenn ich statt eines Fernsehers für sFr. 500.00 ein Buch für 19.90 gekauft hätte…

Und nun zu den Schnäppchen - freien Wirtschaftsangeboten.

Viel Spass dabei!

Cornelio Kauz

PS: Den Wettbewerb gibt es jetzt wieder mit Gewinnfrage! Ganz unten!

PS: Wenn Sie etwas zu verkaufen haben, oder etwas kaufen wollen: Der Kleinanzeigenmarkt auf Internet: www.kauz.ch Kostenlos!



----------------------------------------------------------------------
1. Ach die vielen Daten und wo sind die aktuellsten?
----------------------------------------------------------------------
Kennen Sie USB? Nein nicht die schweizerische Grossbank. Die schreibt sich ja ganz anders.
Ich meine den Universal Serial Bus am Computer. Dieser hat es nun ermöglicht, dass irgendwelche Drucker und Scanner ganz automatisch vom Betriebssystem erkannt werden. Eine ganz wichtig Rolle dabei spielen die USB-Memory-Sticks, die externen Festplatten mit USB-Anschluss oder mit Firewire-Anschluss eine wichtige Rolle. Ebenso das Synchronisieren der Daten vom Notebook zum Netzwerk oder zur lokalen Arbeitsstation. Vom PC zuhause zum Geschäfts-PC sollen auch die Daten transferiert werden.
Dazu diente in fast allen Windows-Versionen der Aktenordner. Dieser wurde zwar generell und penetrant installiert, aber kaum genutzt, weil kaum verstanden.
Nun hat DataBecker hier eine schlichte, geniale Lösung gefunden:

PC USB Sync Deluxe: Für nur sFr. 49.90 haben Sie immer die aktuellsten Daten dort, wo Sie dies wollen!

http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=p_391.html&lang=de-ch

----------------------------------------------------------------------
2. Sprachen lernen am Computer?
----------------------------------------------------------------------

Geht denn das überhaupt? Ja, natürlich geht das! Es braucht Disziplin und die richtige Software. Dazu ein Headset und Zeit. Der Vorteil des Computers ist die Interaktivität. Das heisst, das System merkt sich, wieviel Sie schon gelernt haben. Die Sprachlern-Programm von Digital Publishing finden Sie nun auch im Kauz-Shop.

Sprachen lernen http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_128.html&lang=de-ch

----------------------------------------------------------------------
3. Netzwerke und Zertifizierung mit Büchern und Schule
----------------------------------------------------------------------

Informatiker sind nicht so richtige Berufsleute. Informatiker sind Menschen, die sich Ihr Wissen selbst angeeignet haben. (Ja, wer soll es denn sonst tun?). Informatiker ist keine diplomierte, normierte Berufsbezeichnung wie Bäcker oder Elektriker.
Was tun? Lehrgänge besuchen (www.klubschule.ch) , Informatik-Bücher lesen, Zertifizierungen ablegen.

Hilfe dazu gibt es in vielen Informatikbüchern im Kauz-Shop.

Sprachen lernen http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_103.html&lang=de-ch





----------------------------------------------------------------------
4. Microsoft-Lizenzierung benötigt ein Wissens-Zertifikat
----------------------------------------------------------------------
Vor ein paar Tagen durfte ich eine eintägige Veranstaltung von Microsoft besuchen. Dabei ging es ausschliesslich um die Lizenzierungsformen der Microsoft-Produkte. Der Kursleiter hat uns Schülern genauestens und ausführlich die Lizenz-Bestimmungen und Systeme der Gates-Company vorgestellt.
Und dies einen ganzen Tag lang. Ich glaube, der Kursleiter hat alles verstanden. Wir auch, denn am Schluss gab es eine Prüfung zum zertifizierten Microsoft Lizenzierungs-Spezialisten.

Also bei Fragen zur Lizenzierung oder welches die beste Lizenzform für Ihr Unternehmen ist:

Ganz einfach: Mail an: mailto:lizenz@kauz.ch und der Rest passiert vollautomatisiert!





----------------------------------------------------------------------
5. Blues: Musik für alle mit Emotions-Garantie
----------------------------------------------------------------------

Für alle Leute die Blues mögen oder kennenlernen wollen: Hier gibt es eine Musik-Therapie-Form für alle:

http://www.bluespraxis.ch ! Sehr empfehlenswert.

Der Blues ist die Königin der emotionalen Musik: Sie kann sowohl als belebend, wie auch als beruhigend empfunden werden!



----------------------------------------------------------------------
6. Verlosungs-Wettbewerb
----------------------------------------------------------------------

Zuerst die Auflösung der letzten Frage
Hier nochmals die Frage aus dem KauzLetter Nr. 26:

Was ist, wenn ein schwarzer Schornsteinfeger in den Schnee fällt?

Antwort: Winter



Unter den ca. 130 Einsendungen waren viele richtige Lösungen. Der Gewinner wurde ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. Das Buch wird per Post versandt werden.

Und nun zur neuen Frage

2 Väter, 2 Söhne und 1 Grossvater sitzen an einem Tisch. Trotzdem sind nur drei Stühle besetzt. Was ist passiert.



Zu gewinnen gibt es wieder das Buch „Was Einstein seinem Friseur erzählte“. Viel Glück. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los.

Senden Sie ein Mail mit dem Betreff: "Frage27" an mailto:kauzletter@kauz.ch?subject=Frage27. Am 29. Februar 2004 ist Einsendeschluss.
Sie können dazu auch Ihre Meinung zu diesem KauzLetter kundtun.
Vergessen Sie nicht Ihre Adresse ebenfalls im Mail zu schreiben.



Viel Glück

So, dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen eine tolle Vorfastnachtsszeit.



Bis dann

Ihr
Cornelio Kauz