Nr. 25 vom 2. Oktober 2003
Der KauzLetter Ausgabe 25
Das Inhaltsverzeichnis
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1. Aus PDF wird WORD
2. Mail und Spam, Sinn und Unsinn
3. Arbeitslosigkeit und Informatikausbildung
4. Kabarett-Programm von Kauz "Abgelaufen"
5. Nochmals: Der Duden-Korrektor für Microsoft WORD
5. Verlosungs-Wettbewerb neu mit Gewinnfrage
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Hallo zusammen
Nun lässt sich es nicht mehr vermeiden: Jetzt spreche ich offen über das Schicksal der rauchenden Bevölkerung. Über die Leute aus dem Balkan dürfen wir ja nicht mehr sprechen, auch übers anders farbige Menschen nicht mehr. Also sprechen wir über die Raucher, da werden wir wenigstens nicht gerade gerichtlich als Rassist dargestellt. Ich habe allerdings grosse Probleme damit, dass ich nicht mehr "Neger" sagen darf. Darf ich jetzt noch Indianer sagen, oder sind dies die Roten? Die Roten waren doch aber laut helvetischer Militärtradition die bösen Leute hinter dem eisernen Vorhang. Die Schwarzen sind doch die rechtsbürgerlichen Parteien in Mitteleuropa? Was soll ich denn jetzt zu einem Menschen mit dunkler Hautfarbe sagen? Etwa: "Du Mensch mit gehäufter Pigmentansammlung unter Deiner Aussenhaut" oder gar "Du Mensch, gezeuget in einem Sonnenstudio"?
Irgendwie werde ich mit diesen neuen Definitionen zum Rassisten: Ich bin klar gegen diejenigen, die mir weismachen wollen, dass ich zwar mir Kuhschweizer anhören darf, selber aber das Wort Neger nicht mehr verwenden darf. Hallo liebe Linken und Sozialisten in unseren Landen: Es gibt nicht nur die Würde des Menschen der Anderen! Ich will selbst auch meine Menschenwürde! Und ich bin halt ein Kuhschweizer! Ein Trost bleibt: Wenn diese Kreise so weitermachen, gibt es bald neue verbotene Bezeichnungen für Minderheiten: "Sozialisten" und "Linke" gelten dann als Beleidigung und dürfen ab sofort nicht mehr ausgesprochen oder gar von einer Wahl ausgeschlossen werden! (Jetzt dürfen wir diese ja nochmals nicht wählen..)
So , jetzt aber zu der grossen Masse der leidenden Bevölkerung: Den Rauchern.
Aufgefallen ist mir dies eigentlich erst seit ich vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel verwende. Haben Sie schon mal aus einem Bus heraus einen Raucher beim Einsteigen beobachtet? (Für die Unwissenden: ein Bus ist eine Art Stretch-Limousine ohne Parkplatzsorgen) Das ist das pure Leiden: Irgendwie gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Entflammung einer neuen Zigarette und dem Eintreffen des Busses. Die Wartezeit zwischen dem Anzünden der Zigarette und dem Eintreffen des Busse beträgt immer genau drei Züge an der Zigarette! Und dann steht der Bus da, die Türen öffnen sich und dann beginnt der Schauer: Den letzen Zug an der Zigarette nehmen (Im Bus ist Rauchverbot) gleicht dem Hilfeschrei eines Ertrinkendes inmitten der Brandung. Die Augen quellen heraus, die Wangen hinein, die Zigarette muss festgehalten werden, sonst erfolgt durch den starken Sog der Lunge ein automatischer Einzug der Marlboro bis ans Halszäpfchen. Dann erfolgt der abrupte Stopp des Soges, alle Organe gehen in Ihre Ursprungslokalitäten zurück, die Lungenflügel beginnen sich die benötigten Teerstoffe aus dem Rauch herauszusaugen, das Blut schreit auf bei einer solchen starken Dosis Nikotin, der grosse Rest der Zigarette wird noch auf dem letzten Tritt des Busses auf den Boden geworfen, ein bedauernder Blick hinterher. Rein in den Bus, die Türen schliessen sich und dann völlig entspannt den Rauch aus den Lungen an die Freiheit ausstossen. Somit beginnt im Bus das Recycling des Rauches. Alle Geruchsstoffe setzen sich in den Kleidern der umgebenden Personen fest, die noch nicht verwerteten Teerstoffe werden nun durch die Lungen der weitern Buspassagiere hindurch noch optimiert dem Rauch entzogen. Der kluge Raucher würde sich jetzt sofort mit dem umgekehrten Hut auf die Suche nach Kostenbeteiligung der mitrauchenden Passagier machen.
Nun hat in Deutschland der Kampf gegen die Minderheit der Raucher begonnen: Die Pakete müssen nun zur Hälfte mit sinnigen Sprüchen zugeklebt werden: "Rauchen ermöglicht es Ihnen, schmerzvoll zu sterben". Oder "Rauchen verhilft auch Ihren Freunden zu einem qualvollen Tod". In Kanada sind schon nette Bildchen drauf, von verkohlten Lungen und so. In der Schweiz wird jetzt dann bald jede Packung Camel mit einem Video über das Raucherbein verkauft.
Liebe Raucher, lasst Euch von solchen Terrorattacken nicht von Eurem Vorhaben, nicht von Eurem Genuss abbringen. Ich will ja schliesslich einmal auch noch von Euren Einzahlungen für die Altersvorsorge profitieren.
Was mich allerdings irritiert, ist die Tatsache, dass in teuren, guten Restaurants Rauchen erlaubt ist, Während in der FastFood-Kette McDonalds absolutes Rauchverbot herrscht. Also bei einem 50fränkigen Chateaubriand kann mir irgendwer am Nebentisch seine Liebe zu PhillippMorris gestehen und bei einem Hamburger zu 2.80 muss ich das Gummibrötchen ohne irgendwelche Nebendüfte runterkauen. Irgendetwas ist hier falsch…
Manchmal glaube ich auch, dass rauchende Handybesitzer sich selber schaden. Wenn man beide Teile gleichzeitig bedient, kann es sein, dass die falsche Hand das falsche Gerät zum Ohr führt. Aber es gibt ja jetzt bereits gute Brandsalben. Die Steigerungsform ist dann nur noch an der Stehbar zu erreichen. Links Handy mit SMS, rechts Barclay und Moet et Chandon. Dies hat den Vorteil, dass im Brandfall bereits ein Löschmittel vorhanden ist. Oder die Variante mit Kinderwagen hat auch einen gewisse Lächerlichkeit. Links Zigarette, rechts Handy, am Bauch ein Kinderwagen. Das geht bis zur nächsten Kurve, da trennt sich dann der Bauch vom Kinderwagen und dann kommt die schwere Entscheidung der frischen Mutter: Schmeiss ich jetzt das Handy oder die Zigarette in den Kinderwagen, um die Kurve zu kriegen? Dabei wollte ich doch nur am nächsten Kiosk die Zeitschrift "Eltern" holen, damit ich meine Kinder richtig erziehe.
Habt also Mitleid mit der rauchenden Bevölkerung, die leiden auch unter den Nichtrauchern.
Und nun zu den farbigen Wirtschaftsangeboten.
Viel Spass dabei!
Cornelio Kauz
PS: Den Wettbewerb gibt es jetzt wieder mit Gewinnfrage! Ganz unten!
PS: Wenn Sie etwas zu verkaufen haben, oder etwas kaufen wollen: Der Kleinanzeigenmarkt auf Internet: www.kauz.ch Kostenlos!
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1. Aus PDF wird WORD
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Im Internet wird viel ge-pdf-t. Viele Dokumente und Anleitung werden mittels PDF versandt oder zum Download angeboten.
Dies ist eine fantastische Variante, allen die gleich-lesbare Variante anzubieten. Nur mit dem Weiterbearbeiten ist dies so eine Sache: Mittels dem Acrobatreader kann man gelegentlich einzelne Textstellen herauskopieren, Form und Darstellung gehen jedoch verloren. Wir haben also ein Dokument "hinter Glas", das nicht weiterbearbeitet werden kann. Nun gibt es ab sofort ein fantastisches kleines Programm PDFConverter 1.0. Dieses Programm verwandelt ein PDF komplett mit allem Drum und Dran in ein Word-Dokument, das sofort weiterbearbeitet werden kann.
Das Programm kostet sFr. 79.90 und ist ab sofort im Kauz-Shop erhältlich.
http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=p_330.html&lang=de-ch
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2. Mail und Spam, Sinn und Unsinn
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Vor kurzem habe ich einige 100 Mails bekommen. Irgendeine Internet-Poststelle (Mail-Server) teilte mir mit, dass meine Mails nicht zustellbar sind. In Australien, Texas und Eskimo-City. Dort habe ich nie Werbung gemacht und auch nicht im Sinn dort Werbung zu machen. Bei genauerer Betrachtung der Mails stellte ich fest, dass jemand meine Adresse kauz.ch verwendet hat und damit bei vielen Empfängern nicht auf eine Spam-Liste zu kommen. Die beworbenen Produkte konnten dann nicht per "Antwort-Mail" bestellt werden, sondern mussten via einen Link innerhalb des Mails bestellt werden.
Ich wurde also Opfer eines Absenders, der seine eigene Identität nicht mehr verwenden konnte.
Es ist wirklich jedermann möglich, mit gefälschten Absendern eMails zu versenden! Bei der OffLine-Post ist dies ja auch möglich. Ich kann ja Umschläge von Microsoft drucken lassen, und dann mein Haarwuchsmittel anpreisen.
Es gibt keine sinnvollen und auch unsinnvollen Gegenmassnahmen.
Beim Mail-Empfang sieht dies anders aus. Jetzt kommt dann von Symantec Norton AntiSpam auf den Markt. Dieses arbeite zusammen mit Norton AntiVirus und dem Mail-Programm. Ich freu mich darauf! Freuen Sie sich doch auch darauf:
Fr. 49.00 Norton AntiSpam 2004 http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=p_309.html&lang=de-ch
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3. Arbeitslosigkeit und Informatikausbildung
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Da ich ja auch als Informatiker tätig bin, ist eine der häufigsten Fragen in meinem Umfeld die Frage nach der Bedeutung der Informatik-Ausbildung. Macht es noch Sinn, Informatiker zu lernen oder ist diese Ausbildung für die Katz?
Die Antwort ist einfach: Lerne ich etwas in der Informatik, um später einen Riesen-Gewinn zu machen oder lerne ich Informatik, weil ich es einen der schönsten Berufe finde. Wenn ich Spass daran habe, Menschen mit Informationen zu versorgen, die Hilfsmittel für die Arbeitswelt zur Verfügung zu stellen, Personen zu beraten und dafür zu sorgen, dass sich "meine Kunden" ganz auf ihr eigentliches Aufgabengebiet konzentrieren können ohne dauernd mit PC-Problemen konfrontiert zu werden.
Dies ist der Sinn des Informatikers und nicht die Beherrschung aller möglichen und unmöglichen Fremdwörter. Und das Abzocken der Kunden gehört in den Kassensturz, nicht in die Hände des Informatikers.
Also alle Menschen, die gerne diese Dienstleistung erbringen wollen, hier der ultimative Tipp:
www.klubschule.ch Unter Luzern finden Sie die Lehrgänge zum Netzwerk-Supporter und Netzwerk-Planer, zum Web-Publisher und Web-Assistent. Und bei all diesen Lehrgängen können Sie mehr oder weniger Kauz erleben.
Bitte nur melden, wenn Sie auch wirklich Dienst leisten wollen. (Verdienen kommt von Dienen)
Und, der Informatiker im richtigen Sinne hat grosse Zukunft, der Abzocker nicht.
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4. Kabarett-Programm von Kauz "Abgelaufen"
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Ja, es ist wahr!
Die ersten Buchungen sind eingetroffen, Verhandlungen für weitere Auftritt laufen.
Vielen Dank allen Lesern, die dies ermöglicht haben.
Das Kabarett-Programm von Kauz heisst nicht "Der komische Kauz" (wäre ja auch zu einfach), sondern "abgelaufen".
Abgelaufen kann sich auf Lebensmittel beziehen, auf die Haltbarkeit von Politiker oder auch auf die Haltbarkeit von Ausbildungen oder gesellschaftlichen Normen.
Buchen Sie Kauz noch heute, bevor es Dieter Bohlen tut…
Ganz einfach: Mail an: mailto:kabarett@kauz.ch und der Rest passiert vollautomatisiert!
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5. Nochmals: Der Duden-Korrektor für Microsoft WORD
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Soeben hat uns eine limitierte Sonderaktion erreicht, die der Verlag des Dudens herausgibt:
Dieses Aktion beinhaltet:
Duden Korrektor Plus 2.0,
Software integriert sich in Word für Windows, Prüfung auf Interpunktion, Fremdwortschreibung, Zusammen-und Getrenntschreibung, Gross- und Kleinschreibung, Komposita, Fugenzeichen, Kongruenz,
Optional Korrekturmodus nach Dudenempfehlungen
"PLUS"-Version zusätzlich mit Musterbriefen
Netzwerkfähig
Duden Fremdwörterbuch in Papierform
Duden Rechtschreibung in Papierform
Das Ganze kostet sFr. 99.00 und ist, wie erwähnt, eine limitierte Aktion http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=p_311.html&lang=de-ch
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6. Verlosungs-Wettbewerb
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Zuerst die Auflösung der letzten Frage
Hier nochmals die Frage aus dem KauzLetter Nr. 24:
Der Satz "Julius Cäsar wurde in seiner Jugend, um ca. 63 v. Chr. Von seinen Kollegen zur Vernunft ermahnt" steht so oder so ähnlich in einem Buch über das Leben von Julius Cäsar, das im Jahre 33 v. Chr erschien. (Natürlich nur auf Steintafeln!)
Kann diese Aussage stimmen? Bitte begründen Sie Ihre Antwort!
Die Antwort stimmt natürlich nicht! Der Grund ist einfach: Wenn ein Buch im Jahre 33vChr erscheint, kann es nicht bereits wissen, dass 63 vChr Cäsar etwas gesagt haben soll. Zu diesem Zeitpunkt wusste ja niemand, wann Christus das Licht der Welt erblicken würde.
Unter den ca. 80 Einsendungen war nur eine richtige Lösung dabei. Herzlichen Glückwunsch. Das Buch wird per Post versandt werden.
Und nun zur neuen Frage:
Der Frachter "Meeresfreude" liegt im Rotterdamer Hafen. Der Matrose Hein streicht das Schiff. Seine Strickleiter reicht bis 10 cm über das Wasser, die Sprossen sind je 25 cm voneinander entfernt. Hein steht auf der untersten Sprosse, als die Flut kommt. Der Wasserspiegel steigt um 65 cm. Wie viel Sprossen muss er höher steigen?
Zu gewinnen gibt es einen Geruchskiller fürs Auto. Viel Glück. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los.
Senden Sie ein Mail mit dem Betreff: "Frage24" an mailto:kauzletter@kauz.ch?subject=Frage25. Am 30. September 2003 ist Einsendeschluss.
Sie können dazu auch Ihre Meinung zu diesem KauzLetter kund tun.
Vergessen Sie nicht Ihre Adresse ebenfalls im Mail zu schreiben.
Viel Glück
So ,dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen eine tolle Herbstzeit.
Bis dann
Ihr
Cornelio Kauz