Nr. 20 vom 22. Januar 2003





Der KauzLetter Ausgabe 20

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Der KauzLetter Nr. 20 vom 22. Januar 2003
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Das Inhaltsverzeichnis
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1. Wie lange können Sie ohne Informatik im Betrieb wirtschaften?
2. Wie funktionieren eigentlich Suchmaschinen?
3. Stahlseife und Suchmaschinen
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Hallo zusammen
Haben Sie Ihr tägliches Schnäppchen schon gehabt?
Heute schon geschnäppchet?
Ein neues Wort ist in aller Munde, jeder will sein Schnäppchen machen. Ein Schnäppchen ist eine aktuelle Bevorteilung gegenüber anderen Konsumenten. Hätten ja alle ein Schnäppchen gemacht, ist es ja wieder der normale Verkaufspreis. Oder es ist die Fügung, am richtigen Ort zu richtigen Zeit gewesen zu sein, genau dort wo das rote Drehlicht nun auch noch die Ausverkaufspreise um die Hälfte reduziert.
Wenn das so weiter geht, wird der Verkäufer für den Kauf eines Schnäppchens noch Geld an uns Schnäppchenjäger zu entrichten haben.
Gut, manche Verkäufer sind in erster Linie froh, wenn es am Abend nichts mehr einzuräumen gibt oder nichts mehr von draussen nach drinnen zu transportieren. Denen geht es nicht um den Ertrag der Firma, sondern sie möchten für Ihr Geld am Monatsende nicht allzu viel Aufwand betrieben.
Kann ja sein, dass er selber auch so ein Schnäppchen war: Nicht allzu teuer, dafür auch nicht allzu gut...
In Deutschland greift die Politik wieder ein: Laut einer Ministerin soll die Schnäppchen-Manie eingedämmt werden. "Halt, halt, liebe Ministerin so geht das nicht" so geht der Aufschrei durchs Land. Die Politik soll sich draus halten aus der Wirtschaft. Wenn es dann aber darum geht, dass Grosskonzerne Ihren Bossen zu viel und Ihren Arbeitnehmern zu wenig Geld ausgerichtet haben und nun Konkurs anmelden müssen, ja dann muss der Staat in die Wirtschaft eingreifen. Greift er dann wirklich wieder ein und stützt die Firma, wird das wieder als Wahlpropaganda ausgelegt.
Ja es ist ein Krux mit dieser Politik.
Aber warum nur kommt eine Ministerin (ich glaube das heisst Verbraucherschutz-Mysterium...) auf die Idee, dass Schnäppchen konsumentenfeindlich sind?
Die gute Frau hat etwas begriffen: Hinter jedem Schnäppchen steckt eine Produktion, ein Verkaufsweg, eine Verkaufsstelle. Wird nun gefordert, dass der Preis an der Verkaufsstelle massiv gesenkt wird, so bedeutet dies zwangsläufig auch, dass im rückwärtigen Schnäppchenraum (klingt ja fast militärisch..) weniger Geld zur Verfügung steht.
Nun kann dies zwei Folgen haben:
1. Die Qualität muss gesenkt werden oder
2. Das Personal bekommt weniger Lohn oder ein Stellenabbau wird vollzogen.
Der clevere Manager kombiniert die beiden Folgen und zahlt sich eine hohe Abgangsentschädigung und stiehlt sich von dannen.
Jeder Verlust einer Arbeitsstelle bedeutet aber auch wieder eine Einschränkung des Konsums, jede Geld-Reduktion beim Zahltag verhindert Kaufkraft. Und wo wenig Kaufkraft und wenig Konsumfreude, da bleiben am Schluss auch Schnäppchen liegen. Und damit auch die Wirtschaft, damit auch die Arbeitskräfte und so weiter.
Stellen Sie sich mal vor: Ihr Chef oder Ihr Kunde verlangt von Ihnen einen Schnäppchentag pro Monat. Also Sie leisten das Doppelte und bekommen dafür die Hälfte des Entgeltes. Würde Sie das sehr erfreuen?
Darum und in Abwandlung des christlichen Grundgebetes:
Unser täglich Schnäppchen gib uns heute
Wie auch wir verzichten auf unseren Lohn...
Bedenken Sie dies bitte, wenn Sie Nächstens wieder in einer bildenden Fernseh-Produktion eine Anleitung zum Rabatt-Handeln sehen.
Also diese Ministerin hat den Durchblick. Sie müsste nur schon deshalb Bundeskanzler werden, weil Sie weiter denkt, als bis zu ihrem eigenen Entgelt.
Im nachfolgenden Letter erfahren Sie, wie man es mit wirtschaften weiterbringt.
Viel Erfolg beim wirtschaften in Ihrer Umgebung
Cornelio Kauz
Und nun ab zu den wirklichen Themen des Geschäfts-Leben

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1. Wie lange können Sie ohne Informatik im Betrieb wirtschaften?
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Genauso wie man sich mit der Frage des Datenschutzes und der Datenvertraulichkeit auseinadersetzt, so muss man sich auch mit der Datenverfügbarkeit beschäftigen.
Dabei ist nicht mal nur immer der zentrale Server gemeint, sondern genau so wichtig ist jede einzelne Arbeitsstation, sie diese nun im Computerverbund oder als Einzelplatz.
Haben Sie gewusst, dass das Einrichten eines Arbeitsplatzes mit Windows 2000, Office 2000, Internetzugang, eMail-Zugang und noch Drucker locke 4 Arbeitsstunden verbraucht?
Und dies erst noch ohne Fehlersuche am "abgestürzten" System. Kommen noch weitere Programme dazu, wie Telefonbuch, Grafikprogramme, CD-Brennprogramme und kaufmännische Software sind schnell 8-12 Stunden verbraucht. Der Server wird ja immer gesichert, und die Arbeitsstationen?
Ich habe nun ein einfaches, feines Programm gefunden, dass während dem laufenden Betrieb heraus ein Abbild des gesamten lokalen oder Netzwerk-Laufwerkes erstellt. Und dies auf eine bootbare CD, ein anderes lokales Laufwerk, eine externe Festplatte oder auch auf ein Netzwerk-Laufwerk! Ich habe es nun an einem einfachen PC ausprobiert: Image (Abbild) erstellen auf CD, Harddisk löschen und wieder installieren ab dieser Abbild-Datei. Und es funktioniert ohne Probleme. Dabei dauert das Erstellen eines Abbildes auf CD von ca. 2GB Inhalt rund 30-40 Minuten (während denen ich weitergearbeitet habe!) und das Zurückspielen aller Sachen dauerte ca. 20 Minuten. Also ein Bruchteil dessen, was eine komplette Neuinstallation brauchen würde. Der Name des Programmes: Acronis TrueImage 6.0! Und der Preis Fr. 83.00!!!
Zu kaufen gibt's dies natürlich im neuen Kauz-Shop
(http://www.kauz.ch/shop/)

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2. Wie funktionieren eigentlich Suchmaschinen?
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Genau diese Frage beschäftig mich immer wieder. Und auch die Teilnehmer an allen Internet-Marketing-Seminaren stellen genau diese Frage.
Die Frager meinen aber nicht genau dies. Sondern vielmehr wird gefragt: wie schaffe ich es, überhaupt in den Suchmaschinen zu erscheinen und dann auch noch zuoberst auf der ersten Ergebniss-Seite?
Hier ein paar Hinweise dazu:
1. Suchmaschinen verändern Ihre Gewohnheiten laufend! Es ist nicht gesichert, wenn Sie heute zuoberst sind, dass Sie auch noch in drei Wochen zuoberst sind!
2. Suchmaschinen wollen leben und Gewinn erzielen. Gewinnen können sie aber nur, wenn Sie dem Suchenden genau dies präsentieren was er sucht! Dies bedeutet schlicht und ergreifend nichts anderes, als die "Search-Engines" darauf achten, wenn Sie zur Auswahl anbieten. Also wenn Sie den Suchmaschine vorgaukeln wollen, Sie hätten gratis Windows XP zum Downladen und Sie haben es nur gemacht um Ihre Stoffpuppen besser vermarkten zu können, dann werden Sie nicht aufgeführt. Würden Sie selbst von einer Suchmaschine laufend so fehlgeleitet werden, so werden Sie diese Suchmaschinen in Zukunft auch meiden.
3. Suchmaschinen brauchen Informationen. Diese müssen überhaupt erst erfahren, dass Sie etwas anzubieten haben! Schauen Sie darauf, dass möglichst viele Bekannte und Kunden, Freunde und Verwandte in den eigenen Internet-Seiten einen Link auf Sie setzen! Verlinken Sie auch viele Freunde und Bekannte! Melden Sie sich bei den drei - vier wichtigsten Suchmaschinen von Hand an (Meistens heisst der Menupunkt: "ADD URL" oder "Ihre Seite hinzufügen"). Sie brauchen dazu keine teuren Anmelde-Software oder Anmelddienste.
4. Beachten Sie den Title-Tag. Dies ist der Teil, der oben im Browser-Rand zu stehen kommt. Beachten Sie aber auch die "Keywords"!
5. Versuchen Sie herauszufinden, wie Ihre Kunden Sie suchen würden!!
6. Wenn alles nichts hilft: Besuchen Sie das Halbtages-Seminar: Suchmaschinen-Optimierung von und mit Cornelio Kauz. Dort lernen Sie viel mehr darüber.
Hier gehts zur Anmeldung: (http://www.kauz.ch/shop/)

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3. Stahlseife und Suchmaschinen
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Gerade während dem Schreiben dieses Letters hat mich erfreulicherweise die Realität getroffen.
Zum Austesten, wie Suchmaschinen arbeiten, wie diese das Ranking abhandeln, versuche ich mit neuen, eher unbekannten Produkten die Wege der Suchmaschinen zu ergründen.
Dazu verwende ich natürlich nur Produkte und Dienstleistungen, die in der Qualität einwandfrei sind und die ich auch mit grosser Begeisterung und Feuer verkaufe. Jetzt habe ich wieder so ein Produkt gefunden:
Die Zilo-Geruchskiller-Stahlseife entfernt in erster Linie so unangenehme Gerüche aus den Händen, nach dem Zubereiten von Speisen mit Knoblauch und Zwiebeln. Oder nach dem Hantieren mit chemischen Mitteln in der Werkstatt.
Die Geruchskiller sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und halten immer. Die Wirkung beruht auf der Kombination von dieser Metall-Legierung zusammen mit Wasser und Sauerstoff (Luft).
Und es gibt es nicht nur zum Händewaschen, sondern auch um die Autogerüche im Innern zu neutralisiern, für die Toilette, als schöner Zimmerspringbrunnen, als Raumduft-Neutraliserer, als Schuheinlagen, als Aschenbecher und als Universal-Geruchskiller um zum Beispiel neben der Katzetoilette zu moniteren.
Diese Produkte durchlaufen natürlich auch den Selbsttest bei mir und bei Bekannten.
Nun hat auch die schweizerische Fernsehsendung Kassensturz diese Produkte getestet und nicht nur als tauglich empfunden, sondern der Moderator nannte diese Art von Seifen einfach "Genial".
Was hat dies jetzt mit der Suchmaschine zu tun? Eben aus Testgründen, habe ich diese Produktelinie in meinen Shop integriert und verschiedene Anmeldungen bei Suchmaschinen vorgenommen. Und was passiert? Nach der gestrigen Ausstrahlung der Sendung habe ich bereits kurz nach "Kassensturz" 5 Bestellungen in meinen Shop für die Stahlseife erhalten.
Eben, die Realität holt mich ein!
Auch Sie können übrigens diese Produkte erwerben, ganz ohne die Suchmaschine geht's hier lang: http://www.kauz.ch/shop/index.html?target=dept_77.html&lang=de-ch
So ,dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen eine schöne Zeit
Cornelio Kauz