Nr. 17 vom 28. Juni 2002
Der KauzLetter Ausgabe 17
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Der KauzLetter Nr 17. vom 28. Juni 2002
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Sehr geehrter Damen und Herren
Das Inhaltsverzeichnis
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1. Interne Informationen! Innen muss beginnen, was aussen muss leuchten!
2. Lassen Sie die Physik an Ihren Finger und Armen Gutes tun!
3. Direct-Marketing: Wann eMail, wann die gute alte Briefpost?
4. Die Wirkung von aussergeschäftlichem Inhalt auf geschäftlichen Seiten
5. Der Buch-Tipp des Monats
6. Aussage des Monats
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Hallo
Alle Jahre wieder stehen die Sommerferien vor der Tür. Nun beginnt auch wieder die Zeit der grossen Staus auf den Autobahnen. In diesem Kauz-Letter erfahren Sie nicht nur über die Informatik und das Internet-Markeitng viel Neues; Nein, auch über das Verhalten im Stau will ich Ihnen einiges näherbringen. Haben Sie schon mal Fische im Schwarm im Aquarium oder in der freien Wildbahn beobachtet? Die haben trotz grosser Bewegungsweite und Bewegungsdichte nie Stau! Dies liegt nicht allein an der dritten Dimension, die die Fische (und natürlich auch Vögel) nutzen können, vielmehr ist die Bewegung des Schwarmes auf Synchronisation ausgelegt. Also, wenn der erste Fisch (Der Boss..) startet, starten alle anderen praktisch ohne Zeitverzögerung auch. Da gibt es auch kein Gedränge um die vorderen Plätze. Dies würde ja die ganze Synchronität aufheben. Die Fische (und auch die Vögel) bewegen sich zusammen fort, um zusammen schnell anzukommen.
Und wie sieht das bei uns Menschenkindern aus? Im Auto werden wir zu Einzelkämpfern. Die Siegerprämie ist ein Parkplatz direkt bei der Verkaufstheke im Shopping-Center. In der Kolonenfahrt sind alle Fahrzeuge mit Ihren Fahrern wirkliche Gegner. Nur wenn ich alle Gegener niederringe, kann ich dann in Ruhe in bella Italia meinen Capuccino geniessen und mich auf die Rückfahrts-Schlacht freuen. Hier der kleine Tipp für die ruhige Fahrt: Die Fahrspuren werden am optimalsten ausgenutzt, wenn pro Kilometer zirka 25 Autos fahren. Dies bedeutet, dass jedes Fahrzeug 40 Meter zur Verfügung hat. Abzüglich der eigenen Fahrzeuglänge bleiben vor und hinter dem Wagen mindestens 17 Meter frei, und dann beginnt ja die 17 Meter-Zone des Vordermannes, respektive des Nachfolgers. Also bleiben rund 34 Meter Abstand zwischen zwei Fahrzeugen. Nun kommen jedoch die Spurhüpfer dazwischen, so dass sich der Abstand wesentlich verringert. So kommen auf einen Kilometer rund 100 - 140 Fahrzeuge. Dann bleibt als pro Wagen nur etwas weniger als 10 Meter , inklusive der Eigenlänge zur Verfügung. Nun braucht es nur noch ein kurzes Bremsmanöver eines einzelnen Fahrers, schon wirkt sich dies schnell auf die nachfolgenden Fahrzeuge aus. Und es kommt zum Stillstand der ganzen Kolone, ohne dass irgendwo ein ersichtlicher Unfall oder sonstige gröbere Ursache hätte. Die Erfahrungen zeigen, dass Spurwechsel in Kolonen keinen bedeutenden Vorteil ergeben. Im Gegenteil, der Verkehr wird unruhiger und unsynchroner. Lerne: Die Mit-Kolonen-Fahrer sind keine Gegner, sondern Verbündete auf dem Weg zum Ziel!
Was hat das mit Marketing zu tun? Ganz spontan kommt mir der Satz in den Sinn: Konkurrenz belebt das Geschäft!
In diesem Sinne: Auf ein fröhliches Staufahren und viele Sommer-Grüsse
Cornelio Kauz
Und nun ab zu den wirklichen Themen des Geschäfts-Leben
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1. Interne Informationen! Innen muss beginnen, was aussen muss leuchten!
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Ihr Internet-Auftritt ist gemacht. Mit allen Kunden und Partnern können Sie Informationen über das Internet und über eMail austauschen. Haben Sie auch daran gedacht, dass auch intern ein gewisses Informationsbedürfnis besteht? Dass Sie auch mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern Informationen austauschen könnten?
Intranet ist so eine Sache wie mit dem innigsten Koerperkontakt in der Pubertät. Alle sprechen darüber, alle glauben, dass die anderen schon haben, selbst will man(n) (frau) nicht zurückstecken, aber die Wirklichkeit sieht manchmal etwas anders aus.
Bekennen Sie sich doch ganz einfach zur Lösung Intranet! Lassen Sie Ihre linke Hand wissen, was die Rechte tut! Das Intranet ist mehr als ein Anschlagbrett und Formularverteilständer. Das Intranet ist die administrative Entlastung der betrieblichen Administration.
Wie ist denn das mit der Kosten-Nutzen-Analyse? So ein Ding kostet doch Unmengen von Geld? Werde ich wieder abhängig von irgendwelchen Informatik-Gurus, die kravattenbewehrt und wichtigtuerisch meine Firma unterwandern.
Ja, natürlich werden Sie abhängig, ja sogar süchtig werden: Nachd der innerbetrieblichen Informationsquelle! Und das Beste daran, Sie und Ihre Kollegen und Mitarbeiter können dies ohne grosse Vorkenntnisse und guruhaftes Verhalten selber einspeisen. Ach ja, noch ein Wort zu den Kosten:
Die Grundausstattung für 5 Anwender kostet einiges unter Fr. 1000.00!
Wenn Sie selbst mehr über die Lösung Intrexx, das Informations-Office lesen möchten: http://www.kauz.ch/intrexx
Wenn Sie an einer öffentlichen Vorführung interessiert sind: Am 5. Juli 2002 findet in der Nähe von Luzern, In Gisikon eine Informationsveranstatlung statt. Diese dauert von 09.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr! Anmeldung unter mailto:intrexx@kauz.ch. Aber hurtig, die Platzzahl ist beschränkt.
Wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen: mailto:cornelio@kauz.ch
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2. Lassen Sie die Physik an Ihren Finger und Armen Gutes tun!
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Jetzt ist mir etwas ganz komisches widerfahren: In einer Zeitschrift (Welt der Wissenschaft) sah ich ein physikalisches Kugelwerk abgebildet. Eine Handgrosse Kugel mit einem Innenleben, dass aus einer weiteren Kugel und einem drehenden Ring besteht. Die Kugel wiegt rund 300-400gr. Bringt man die innneren beweglichen Teile zum Schwingen, so werden Fliehkräft wirksam, die mit maximal 15 kg gegen die Innenseite der Kugel drücken. Die Kräft können nicht direkt entweichen, bleiben also drin. Das Ergebnis: aus der 300gr-Kugel wird ein 15kg Massage-und Trainigsgerät.
Also, das soll funktioneren? Gleich bestellt und auch schnell erhalten. Ausprobiert. Fasziniert! Jetzt unterbreche ich meine Schreibarbeiten kurz, lass die Kugel kreisen und Finger, Handgelenke, Unterarme und Schultern fürhlen sich wie neuerschaffen ah. Bei Bekannten hat es sogar sehr schnell zu einer Reduktion der chronischen Schulterschmerzen geführt. Ob dies wirklich von dieser kleinen Kugel kommt? Keine Ahnung? Diese Kugel tut einfach gut. Interessant auch, dass diese Kugel bei Verkaufsgesprächen und sonstigen Besprechnungen zu einer netteren Atmosphäre beiträgt, denn Sie liegt da jetzt einfach so rum und wird von allen mindestens einmal in die Hnd genommen und nach einer kurzen Erklärung wird schon wie wild an der Kugel rungeschüttelt und in Schwung gehalten.
Die Kugel aht jetzt sovielen schon gefallen, dass ich diese in meinem Internet-Shop als Angebot aufgeführt habe. Kostenpunkt Fr. 34.90 plus Porto Fr. 6.90. Toll nicht wahr?
Für weitere Informationen: http://www.kauz.ch/shop unter der Rubrik Gesund und Neu nachschaune, bestellen und sich auf die Kugel freuen!
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3. Direct-Marketing: Wann eMail, wann die gute alte Briefpost?
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Wann soll man eMail verwenden? Für was eignet sich der Fax besser? Wann sprechen wir per Telefon miteinander? In welchem Fall wird der Papier-Brief zur sinnvollsten Kommunikationsform?
Die Auswahl der Kommunikationsform geschieht meistens intuitiv! Nur, was geschieht, wenn Sie Mitarbeiter haben, die anders mit Ihren Partnern kommunizieren, als das Sie das bevorzugen würden.
Machen Sie sich doch einmal einge Gedanken zu den Kommunikationswegen und zu der Form der Kommunikation. Halten Sie Ihre Gedanken am Besten in einem "Spielreglen der Kommunikation" Handbuch fest. Und Sie werden erstaunt feststellen, wie froh Ihre Mitarbeiter und Kollegen sind, wenn diese endlich mal erfahren, wie kommuniziert wird.
Für weitere Fragen: mailto:infomitkonzept@kauz.ch und Sie erhalten weitere Auskunft!
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4. Die Wirkung von aussergeschäftlichem Inhalt auf geschäftlichen Internet-Seiten
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Ein komplzierter Satz, nicht wahr. Aber er enthält viel Zuendstoff!
Darf eine Firma, die sich hauptsächlich mit der Treuhänderei und dem Steuerwesen auseinanderschlägt, plötzlich Witze und Fitness-Tipps auf Ihrer Web-Site präsentieren?
Darf eine Touristikregion auf den motivierenden Urlaubs-Internet-Seiten philosophische Gedanken äussern?
Darf ein Rechtsanwalt seine Internet-Seiten über Law and Order mit persönlichen Ferienerlebnissen und Ferienfotos schmücken?
Nein, nein, und nochmals nein! Es ist kein dürfen, es ist ein Müssen! Sei der Beruf noch so staubtrocken und technisch, er wird doch immer von Menschen ausgeführt. Und Menschen soll man menschlich begegnen!
Also, Sie werden auch weiterhin in der Kauz-Bar (http://wwww.kauz.ch/kauz-bar.htm) oder Witze (http://www.kauz.ch/Witze.htm )finden, obwohl ich staubtrocken bin!
Machen Sie dies doch auch so, bitte!
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5. Der Buch-Tipp des Monats
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Ich gebe es ja zu, ich bin bekennder Leser der Kriminalreihe "Jerry Cotton". Und ich lese diese gerne. Erstens, man weiss immer das es gut ausgeht, zweitens, diese Hefte im Roman-A5 Format mit ca. 60 Seiten sind ungalublich praktisch zu lesen, drittens man lernt New York besser kennen und viertens: Diese Romane sind nicht so geschrieben, dass man noch viel herauslesen muss, der Text ist os verfasst, wie Ihn der Leser auch verstehen soll. Es gehört sich nicht in die Sorte Literatur, die es ja auf Feuilleton-Seiten schafft. Aber eben vielleicht ist eine Volks-Kultur gar nicht so schlecht....
Also, dieser Buchtipp erhalten Sie Woche für Woch an Ihrem Kiosk....... Und nicht bei mailto:kauz@kauz.ch wie sonst!
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6. Aussage des Monats
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Zitat von John Ruskin?:
"Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht
irgend jemand ein wenig schlechter machen
und etwas billiger verkaufen moechte, und die
Menschen, die sich nur am Preis orientieren,
werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch
schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel
bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, mehr nicht.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren
Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand
die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfuellen kann.
Das Gesetz der Marktwirtschaft verbietet es, fuer
wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie
das niedrige Angebot, so muessen Sie fuer das Risiko,
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie das tun,
haben Sie auch genug Geld, um etwas Besseres zu bezahlen."
Damit Sie dieses nicht auch noch erleben müssen: Hier das passende Seminar dazu:
http://www.kauz.ch/seminar/SOSeminar.htm (Ja, schon wieder Werbung..............)
So ,dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen einen genussvollen Start in den Sommer.
Cornelio Kauz