Nr. 37 vom 12.Dezember 2005
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Der Kauz-Brief Nr. 37 vom 12. Dezember 2005
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Das Inhaltsverzeichnis
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1. Sicherheitsrisiko USB-Stick
2. Den richtigen Weg finden, Routenplaner par excellence
3. Geschäfte mit dem Ausland? Andere Business-Spielregeln!
4. Wenn Eisbären Wärme bringen
5. Lexikon Brockhaus ganz digital
6. Spielwaren und Laser-Glas
7. Outlook und Zeitmanagement, mehr als Termine verwalten.
8. Von nun an regelmässig: Der OpenSource-Tipp.
Heute: Der TV-Browser 2
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Grüezi Herr Christoph Sterren
Etwas Besinnliches zum Advent haben Sie bestimmt schon von anderer Seite gehört. Also verzichte ich auf besänftigende Worte.
Die Swisscom und China haben etwas gemeinsam, beide wollen zuerst im Ausland schauen, was zu holen ist, bevor die hausinternen Aufgaben gelöst sind. Laut einem aktuellen Bericht werden rund 80% der in Mitteleuropa erhältlichen Spielsachen in China produziert. Dabei fallen die Arbeiterinnen am Mittag auf das Fliessband und schlafen die Pause durch. Die Chinesen haben dabei einen Riesentrick: Sie geben uns das Gefühl, dass Sie uns auch brauchen, als Lieferanten. Also, indem sie so tun, als seien wir als Lieferant willkommen, als sei China der grosse Zukunftsmarkt des Westens, geht es doch nur darum das Spielfeld zu Ihren Gunsten zu manipulieren, sodass wir noch so gerne Ihre Produkte abkaufen. Und unsere Schnäppchenjagd verhilft den Chinesen zu einer erfolgreichen Wirtschaft und uns zu einer grösseren Arbeitslosigkeit. Dass die Chinesen dabei weder Arbeitsgesetze noch Menschenrechte beachten, spielt bei unserem Kaufentscheid in den Schnäppchenbuden keine Rolle mehr. Der Kassensturz, als unser Gewissen, prangt die Zustände am Dienstagabend schon an. Nur meistens hält dies nicht bis zum Samstags-Grosseinkauf. Da würde es auch nichts nützen, wenn der Kassensturz am Freitagabend ausgestrahlt werden würde…
Die swisscom will Firmen im Ausland übernehmen, respektive nicht die swisscom, sondern das Management will dies. Wer Böses denkt, kommt auf den Gedanken, dass die Manager mehr Macht wollen, Ihre Stärke demonstrieren wollen. Kommt es dann zum Zusammenbruch, sind diese Manager ja bereits ohne Kostenfolge, aber mit Riesenabfindungen wieder zurück in den Alderhorst (oder so ähnlich) geflogen. Gut, dass da der Hauptaktionär sein Veto eingelegt hat. Erstaunlicherweise bekämpfen Gewerkschaften und linke Kreise dieses Vorgehen. Die Abwanderung von Arbeitsplätzen ins Ausland sind ja bereits geplant, da die Iren günstiger als wir Schweizer arbeiten. Um mal ein Bonmot zu verwenden:
Die Irren wollten die Iren übernehmen. Ein teures kleines „r“ macht den Unterschied.
Und die Hausaufgaben haben die swiss-comiker ja auch nicht gemacht. Glauben Sie ja nicht, falls Ihr Anschluss ausfällt, dass dies innert üblichen Firsten behoben wird! Wussten Sie, dass die swisscom für Störungen im Standard-Abonnement 7 Arbeitstage Zeit hat, um die Störung zu beheben? Dies reicht, dass ein Unternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten kommen kann.
Haben Sie’s gehört? Kampfhunde sagen viel über das mangelnde Selbstbewusstsein Ihrer Besitzer aus. Es gibt aber noch eine andere Gruppe, die am selben Symptom leidet, dies aber ganz anders zu überdecken versucht: Die Geländewagenfahrer/innen! Vielfach sind solche Wagen durch sehr elegante, zierliche Damen besetzt, wobei besetzt eigentlich das falsche Wort ist, der Wagen ist ja zu 95% leer. Diese Damen brauchen den Wagen, um Ihre Aussenwirkung zu verstärken. Die Schminke sieht man ja erst in der Nähe. Oder diese Wagen werden von Geschäftsherren gefahren, die beeindrucken wollen, meistens Verkäufer von Angeboten. Und bei diesen Angeboten handelt es sich vielfach um kassensturzfähige Produkte und Dienstleistungen oder solche, die aufgrund des Jugendschutzes nicht mal in diese Sendung passen. Liebe Besitzer/innen von solchen Fahrzeugen, argumentiert bitte nicht immer mit der hohen Sicherheit, die solche Fahrzeuge bieten. Das tun ja die Besitzer der Kampfhunde auch. Und die Crash-Tests der Fahrzeuge zeigen ja deutlich, dass der normale Mittelklassewagen in Sache Sicherheit deutlich überlegen ist, ausser beim Aufprall auf Kinder und Erwachsene, da gewinnt immer der Geländewagen.
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir uns immer mehr mit der Aussenwirkung beschäftigen? Ich möchte hier mal meine Theorie aufzeigen: Die Zwiebel-Wirkung: Bei Adam und Eva war der Kern des Menschen sichtbar, Nacktheit verdeckt keine Schwächen. In der Steinzeit wurden Felle getragen, diese dienten rein dem Schutz vor Kälte. Später wurden aus den Fellen Kleider, Kleider aus Stoff. Und da begann die Wirkung der Kleider nach aussen. Die Kälte war nicht mehr das Hauptargument für neue Kleider, sondern die Wirkung der Kleider nach aussen wurde wichtig. Dies zeigt sich ja auch in der Tatsache, dass junge Mädchen bei Minus-Graden immer noch mit bauchfreien Kleidern rumlaufen. Da die Kleider zwar wirkungsvoll und teuer sein können, aber nur, wenn man diese aus der Nähe sieht, wurde das Auto vom Fortbewegungsmittel zum Status-Symbol erniedrigt. Da sieht man schon von Weitem, was man(n) hat. Und der neueste Trend geht nun wieder zurück, alle Schalen der Äusserlichkeiten fallen weg, man beginnt am Kern rumzubasteln. Und dies wörtlich, Schönheitsoperationen flicken die Äusserlichkeiten am Kern, beheben aber nicht die psychischen Schäden im Kerninnern.
Es wird immer schwieriger den Kern eines jeden Menschen durch alle Schalen durch zu erkennen. Meistens hat der Besitzer (oder Leaser) der Schalen selbst Mühe, sich zu erkennen.
Vielleicht ist ja Weihnachten die Zeit, um wieder näher an den Kern des Menschen zu sehen. Ohne künstliche Schalen Drumherum, einfach wieder den Menschen sehen.
So, dies war jetzt doch noch ein versöhnlicher Schluss.
In diesem Sinne freue ich mich auf eine ehrliche Zeit in der Welt der Wirtschaft.
Mit toleranten Grüssen
Ihr Cornelio Kauz
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1. Sicherheitsrisiko USB-Stick
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Haben Sie auch einen USB-Stick oder eine mobile Festplatte? Dann kennen Sie sicher auch das Gefühl, wo habe ich nur den USB-Stick, die Festplatte gelassen? Und meine Daten sind drauf, wenn die nun jemand anderer sieht?
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2. Den richtigen Weg finden. Routenplaner Par excellence
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Möchten Sie Ihren Weg finden? Ich meine dies jetzt nicht esoterisch, nicht persönlichkeitsbildend, sondern rein den geographischen Weg von A nach B. Dazu dienen Routenplaner. Es gibt diese in verschiedenen Ausführungen und Formen.
Hier drei Vorschläge:
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Microsoft Autoroute 2006 sFr. 88.00
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Microsoft Autoroute 2006 mit GPS-Empfänger sFr. 214.00
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3. Geschäfte mit dem Ausland? Andere Business-Spielregeln!
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Wie benimmt man sich in der Türkei, wenn man Geschäftspartner trifft? Gibt man einem koreanischen Importeur die Hand zuerst oder die Visitenkarte? Was tun bei komischen Speisen bei einem Geschäftsessen in China?
Diese Buch hilft Ihnen zu mehr Akzeptanz bei ausländischen Geschäftspartnern.
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4. Wenn Eisbären Wärme bringen
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Auch Kinder dürfen am Computer spielen. Vor allem seit es der kleine Eisbär zu Weltruhm geschaffen hat. Nun gibt es das Computerspiel in der Version 2 für noch mehr Wärme in den Kinderherzen.
Der kleine Eisbär Teil 2 sFr. 42.90
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5. Lexikon Brockhaus ganz digital
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Der Brockhaus, als ältestes Lexikon, gibt es schon seit geraumer Zeit in einer digitalen, reduzierten Form auf CD-Rom erhältlich. Neu gibt es die gesamte Brockhaus – Ausgabe in einer edlen digitalen Form.
Auf mitgeliefertem USB-Stick mit 2 DVDs randvoll mit allen Angaben des grossen Brockhaus.
Brockhaus Enzyklopädie digital sFr. 1989.00 (anstelle von sFr. 2300.00)
http://www.kauz.ch/product_info.php?info=p580_Brockhaus Enzyklopädie digital.html
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6. Spielwaren, Laser-Glas und Digitalkameras
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Wollen Sie passenden Weihnachtsgeschenke online einkaufen? Da hätte ich Ihnen noch einige Tipps:
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http://www.3d-glas.ch/laden
Rustikale und strapazierfähige Traktoren und Lastwagen finden Sie unter:
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Software und Bücher wie immer unter
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7. Outlook und Zeitmanagement, mehr als Termine verwalten.
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Kennen sie Lothar Seiwert? Den deutschen Buchautor in Sachen Zeitmanagement? Er schrieb Bücher wie „Gehe langsam, wenn Du es eilig hast“ und so ähnlich. Seit Jahren lehrt er den Umgang mit der Zeit für Manager und Businessleute. Nun hat er auch Microsoft Outlook entdeckt. Es ging zwar lange, nun hat es aber geklappt.
Das neue Buch „Zeitmanagement mit MS Outlook“ (inkl. DVD) verhilft Ihnen zu einer neuen Form der Zeitplanung.
Zeitmanagement mit Outlook sFr. 32.90
http://www.kauz.ch/product_info.php?info=p618_Zeitmanagement mit MS Office Outlook inkl. DVD.html
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8. Von nun an regelmässig: Der OpenSource-Tipp.
Heute: Die Fernseh-Zeitschrift am PC, aktuell und gratis
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An Weihnachten kommen die schönsten Spielfilme des Jahres, seit den Privatsendern kommen nun aber auch die brutalen Speilfilme ins Programm. Trennen Sie Spreu vom Weizen mit diesem netten Fernsehführer am Bildschirm.
Hier zu finden:
http://www.tvbrowser.org
Viel Spass dabei!
So, dies war's wieder mal. Ich wünsch Euch allen eine schöne Weihnachtszeit.
Bis dann
Ihr
Cornelio Kauz
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